„Nicht mein Ding“, „Viel zu eso!“ und „Was soll denn rumsitzen bringen?“ waren meine ersten Reaktionen zum Thema Meditation. Ich bin mit naturwissenschaftlichen Fakten und Leistungsorientierung groß geworden und Meditation klang für mich verdächtig nach Esoterik und Zeitverschwendung.

Aber als ich immer wieder vom Mindfulness-Based Stress Reduction (MBSR)-Training und seiner wissenschaftlich belegten Wirkung las und hörte, war irgendwann doch meine Neugier geweckt und ich fragte mich, ob an der ganzen Sache vielleicht doch was dran ist?

Letztendlich brauchte es aber eine handfeste private und berufliche Krise, ehe ich meinen Widerstand aufgab und beschloss, die Sache mit der Achtsamkeitsmeditation wenigstens zu probieren. Zu Beginn meines MBSR-Trainings überwog allerdings der Frust: meine Erwartungen waren hoch, meine Skepsis groß und die erhofften Erfolge blieben aus. Erst als ich alle Vorstellungen und Ziele in den Wind schlug und mich wirklich auf „das Abenteuer MBSR“ einließ, stellte sich die viel beschworene positive Wirkung ein.

© Henning Czujack

Das ist nun mehr als vier Jahre her und seither haben mich das MBSR und die Achtsamkeit nicht mehr losgelassen. Mit meiner (fast) täglichen Übungspraxis, der jährlichen Teilnahme an Meditations-Retreats und schließlich meiner Ausbildung zur MBSR-Trainerin bin ich immer tiefer in die Achtsamkeitsmeditation eingestiegen und habe sie fest in meinen Alltag integriert.

Das MBSR hat mein Leben so sehr bereichert und meinen Alltag so positiv verändert, dass ich den inneren Wunsch habe, die Achtsamkeitsmeditation mit anderen zu teilen. Ich möchte sie auch anderen Menschen zugänglich machen und als probates Mittel zur Bewältigung von Stress, Sorgen, Ängsten, Gedankenkarussellen – einfach von diesem Leben – an die Hand geben.

Ich freue mich darauf, dich in einem Vorgespräch kennenzulernen und hoffentlich in einem meiner Kurse begrüßen zu dürfen.

Herzlich

Maren

Meine Ausbildung zur MBSR-Trainerin habe ich am Institut für Achtsamkeit absolviert und ich bin Mitglied im MBSR-MBCT Verband e. V..

Im Rahmen meiner Kurse fühle ich mich den folgenden, von Jon Kabat-Zinn et al. festgelegten Prinzipien, verpflichtet:

„(…) MBSR-Lehrer/innen müssen eine eigene Meditationspraxis haben und an MBSR-Retreats im Sinne einer kontinuierlichen Weiterbildung und zur ständigen Vertiefung ihrer Praxis und ihres Verständnisses dieser Praxis teilnehmen.

MBSR-Lehrer/innen folgen dem Grundsatz, dass sie von den Programmteilnehmerinnen und -teilnehmern niemals mehr verlangen, als sie selbst täglich an formaler und informeller Achtsamkeitspraxis tun. (…)

Das Lehren von Achtsamkeit ist niemals eine Sache bloßen Lehrens oder des Anwendens von Techniken. Achtsamkeit ist eine Art, die Beziehung zur eigenen Erfahrung weiser zu gestalten, nicht ein bestimmter Bewusstseinszustand, der anzustreben und zu erreichen wäre. Daher ist die nicht-instrumentale Dimension der Arbeit und der Übung der Achtsamkeit die Grundlage effektiver Praxis und effektiven Lehrens.

MBSR zu unterrichten ist als eine Gelegenheit für das redliche Verdienen des eigenen Lebensunterhalts anzusehen. Es ist daher wichtig, eine faire und angemessene Preisstruktur für MBSR-Kurse (…) zu entwickeln. (…)“

Referenzen

„Am Ende meiner Kräfte und mit der Erkenntnis „So geht es nicht mehr weiter!“, traf ich auf Maren. Sie war mir sofort sympathisch und ich entschied mich für ihren MBSR-Kurs. Der Kurs brachte mich wieder zu mir zurück. Durch Atmung und Meditation verhalf mir Maren mich wahrzunehmen und auch meine Umwelt aus einem anderen Blickwinkel zu sehen. Im Alltag lebe ich bewusster und reflektiere mehr als zuvor. Der Tag der Achtsamkeit war mein Highlight und verlangt nach mehr. Ich bin Maren sehr dankbar die „Werzeuge“ für ein Leben in Achtsamkeit an die Hand bekommen zu haben.“ Stefanie

„Ich habe mich sehr gut bei Maren aufgehoben gefühlt. Sie hat mich souverän, gut und gelassen durch den Tag begleitet.“
Hardy

„Achtsam und freundlich mit mir zu sein ist, eine große Herausforderung und Aufgabe. Ich lerne gerade durch viele Anlässe, mir treu zu sein und Grenzen zu setzen und auch Kontakte abzubrechen, die mir nicht gut tun und das tut so gut. Ich habe es vorher nie gemacht, sondern nur davon geredet.
Ich lerne meine Gedanken von außen anzugucken und sie wahrzunehmen, ihnen nicht mehr einfach zu glauben und sie immer wieder zu stoppen, wenn sie nicht gut für mich sind.“
Anika

mindful&heartful
MBSR – Mit Achtsamkeit zu mehr Gelassenheit und innerer Ruhe